Aktuelles

WU | 5. WU-Nachhaltigkeitstag „Haben oder Sein? Die Zukunft der Konsumgesellschaft.“

5. WU-Nachhaltigkeitstag „Haben oder Sein? Die Zukunft der Konsumgesellschaft.“ am 16. Mai 2018, Wirtschaftsuniversität Wien, Gebäude LC, Welthandelsplatz 1, 1020 Wien

Das WU-Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit und WU-Studierende laden herzlich zum 5. WU-Nachhaltigkeitstag am 16. Mai ein. Zum Thema „Haben oder Sein? Die Zukunft der Konsumgesellschaft“ finden Workshops und im LC Forum eine Messe zu nachhaltigen Initiativen, Start-Ups und Do-it-yourself-Anwendungen statt. Am Abend gibt es Keynotes von Nunu Kaller (KonsumentInnensprecherin Greenpeace und Autorin) und Stefan Giljum (WU-Institut Ecological Economics, Leiter der Forschungsgruppe „Nachhaltige Ressourcennutzung“) mit anschließender Podiumsdiskussion.

  • Ab 13:00 Uhr: Eröffnung, Workshops und Messe, Gebäude LC
  • Ab 18:00 Uhr: Podiumsdiskussion, Gebäude LC, Festsaal 1

Informationen zum Event finden hier.

Die Anmeldung für die Workshops und die Abendveranstaltung finden sie hier.

SAVE-the-DATE: Konferenz „Wissenschaft im Wandel“, 13.11.2018

Am 13. November 2018 findet im Austria Center Vienna die Konferenz „Wissenschaft im Wandel“ der Allianz Nachhaltige Universitäten statt. Die Konferenz wird in Kooperation mit der Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE), dem Runden Tisch Hochschulbildung Global, der Österreichischen Fachhochschulkonferenz und der OeAD/Abteilung Bildung und Forschung für Entwicklungszusammenarbeit durchgeführt.

Um die Sustainable Development Goals zu erreichen und aktuelle Herausforderungen zu meistern, braucht es die Zusammenarbeit vieler Akteurinnen und Akteure. Gerade Universitäten und Hochschulen als Wissensträgerinnen, Innovationszentren und Ausbildungsstätten zukünftiger EntscheidungsträgerInnen sind gefragt, Verantwortung zu übernehmen und einen Beitrag zu leisten. Um dem Rechnung tragen zu können, bedarf es eines Paradigmenwechsels an den Hochschulen, denn die Denkweisen, Methoden und das Wissen jener Generation, die die Probleme verursacht hat, werden nicht ausreichen.

Wie sollen Universitäten und Hochschulen der Zukunft aussehen? Wie kann Forschung neu gedacht werden, um eine nachhaltige Entwicklung besser zu unterstützen? Welche Schritte führen dorthin? Welche Hindernisse sind zu überwinden? Was sind Gelingensfaktoren? Was geschieht bereits? Das wollen wir im Rahmen der „Wissenschaft im Wandel“ Konferenz am 13. November 2018 diskutieren.

Das Programm befindet sich aktuell in Ausarbeitung. Weitere Informationen sind demnächst auf dieser Website zu finden oder schreiben Sie lisa.bohunovsky@boku.ac.at, um aktuell informiert zu werden.

Die Konferenz ist eine Pre-Conference zur Wachstum im Wandel Konferenz (14.-15.11.2018)
www.wachstumimwandel.at/konferenz2018/

 

Die Ergebnisse werden dort im Rahmen einer Session vorgestellt und diskutiert.

Universität Salzburg „Protect the Environment“ – Die Stellung österreichischer Umweltorganisationen nach dem Urteil des EuGH in der Rechtssache C-664/15 am 12. März 2018

  • Vortragende:
    Prof. Dr. Nicolas Raschauer (Universität Liechtenstein);
    Mag. Paul Reichel (Partner NHP Rechtsanwälte);
  • Zeit: Montag, 12.3.2018, 18:00-19:30 Uhr;
  • Ort: Universität Salzburg, Rechtswissenschaftliche Fakultät, Churfürststraße 1, Hörsaal 209;

Eintritt ist frei; um Anmeldung unter brigitte.weissenbrunner@sbg.ac.at wird gebeten.

Mit seiner Entscheidung in der Rechtssache Protect (C-664/15) vom 20. Dezember 2017 hat der EuGH ausgesprochen, dass eine nach nationalem Recht gegründete Umweltorganisation im wasserrechtlichen Bewilligungsverfahren Parteistellung hat. Dieses Urteil und seine Folgen für das Verwaltungsrecht werden im Rahmen des Vortrags diskutiert.

Link zur Veranstaltungsseite.

WU | NachhaltigkeitsKontroverse XVI am 20. März 2018

WU matters. WU talks. „Denkverbote und Sprechgebote: Auswirkungen auf Nachhaltigkeit“ am 20. März 2018, 19:00 Uhr, Wirtschaftsuniversität Wien, Festsaal 1, Gebäude LC, Welthandelsplatz 1, 1020 Wien

Diskussion der Reihe NachhaltigkeitsKontroversen

Nachhaltige Entwicklung ist ein komplexer gesellschaftlicher Lern- und Suchprozess. Eine „große Transformation“ Richtung Nachhaltigkeit kann es ohne Streit und Meinungsverschiedenheiten nicht geben. Politische oder ökologische Korrektheit sind deshalb Hindernisse, wenn es um die Suche nach „nachhaltigen“ Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen geht. Notwendig sind klares Denken und klare Worte, nicht Korrektheitsansprüche und Denkverbote. Der Philosoph Robert Pfaller wird an diesem Abend Thesen aus seinem Buch „Erwachsenensprache“ präsentieren und zur Diskussion stellen. Pfallers Überlegungen zufolge besteht ein enger Zusammenhang zwischen mikropolitischen Sprachregelungen und makropolitischen Umwälzungen. Während allerorten äußerste sprachliche Sensitivität gefordert ist, herrschen sozioökonomisch oft durchaus brutale Verhältnisse. Zugespitzt lautet das Motto unserer Zeit: „Sprecht wie Mimosen – handelt wie Bestien!“ Dieser Widerspruch ist ein zentrales Problem für Gesellschaften, die sich gut entwickeln und sich Richtung Nachhaltigkeit transformieren wollen.

Es diskutieren

  • Univ.Prof. Dr. Robert Pfaller, Philosoph und Professor, Kunstuniversität Linz
  • Univ.Prof. Dr. Ingolfur Blühdorn, Leiter des Instituts für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit, WU
  • Univ.Prof. Bernadette Kamleitner, Leiterin des Instituts für Marketing und KonsumentInnenforschung, WU
  • Univ.Prof. Dr. Verena Madner, Leiterin des Forschungsinstituts für Urban Management und Governance, WU

Moderation: Fred Luks, Leiter des Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit

Informationen zum Event finden Sie hier. Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung über WU matters. WU talks. erfolgt.

WU | Tiefenbohrung XI am 7. März 2018

Tiefenbohrung XI „Ordoliberalismus, Neoliberalismus und Soziale Marktwirtschaft.“ am 7. März 2018, 18:30 Uhr, Wirtschaftsuniversität Wien, Clubraum, Gebäude LC, Welthandelsplatz 1, 1020 Wien

Was ist aus dem ehemals einflussreichen Ordoliberalismus geworden, der mit seinen ordnungspolitischen Vorstellungen erheblichen Einfluss auf die Wirtschaftspolitik in Deutschland und Österreich erlangen konnte? Die Frage stellt sich umso mehr, als die angelsächsischen Schulen des Neoliberalismus wie Public Choice oder die Neue Institutionenökonomie seit den 1980er Jahren in den internationalen Wirtschaftswissenschaften und der wirtschaftlichen Politikberatung dominant geworden sind. Gibt es also überhaupt noch einen eigenständigen deutschen Neoliberalismus – oder sind nur seine Narrative übrig geblieben?

Vortrag: Ralf Ptak, Apl.-Prof für Ökonomische Bildung an der Universität zu Köln

Moderation: Fred Luks, WU-Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit

Weitere Informationen finden Sie hier. Zur Anmeldung gelangen Sie hier.

BOKU Nachhaltigkeitstag, 26.4.2018

Am 26.4.2018 findet der 4. BOKU Nachhaltigkeitstag unter dem Thema „Transforma(k)tion! Wie wir den gesellschaftlichen Wandel meistern.“ statt. Ulrich Brand und Nipun Metha sind die heurigen Keynotes. Weitere Infos hier.

WU | „Participation as depoliticization? The rise and fall of a political ideal“ am 14. Februar 2018

„Participation as depoliticization? The rise and fall of a political ideal“ Evening Lecture mit Luigi Pellizzoni am 14. Februar 2018, um 18:00 Uhr, Wirtschaftuniversität Wien, Clubraum, Gebäude LC, Welthandelsplatz 1, 1020 Wien

Im Februar findet eine öffentliche Veranstaltung statt, die vom WU-Institut für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit (IGN) und dem WU-Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit organisiert wird. Am 14. Februar geht es um ‚Participation as depoliticization? The rise and fall of a political ideal‘. Referent ist Luigi Pellizzoni. Das Event beginnt um 18:00 Uhr und findet in englischer Sprache an der Wirtschaftsuniversität Wien statt. Details finden Sie hier. Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an nachhaltigkeitskompetenzzentrum@wu.ac.at

‚Participation as depoliticization? The rise and fall of a political ideal‘ Evening Lecture with Luigi Pellizzoni, February 14th 2018, 6 pm Clubraum, building LC, Welthandelsplatz 1, 1020 Wien

In February, a public event will be organized by the WU Institute for Social Change and Sustainability (IGN) and the WU Competence Center for Sustainability. February 14th is about ‚Participation as depoliticization? The rise and fall of a political ideal‘ with Luigi Pellizzoni. The event starts at 6 pm and takes place in English at the Vienna University of Economics and Business. Details can be found here. We kindly ask you to register by sending an e-mail to nachhaltigkeitskompetenzzentrum@wu.ac.at

WU | Berghütten und Nachhaltigkeit am 6. Dezember 2017

Berghütten und Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit in nuce: Ganz oben und auf engstem Raum am 6. Dezember 2017, 18:00 Uhr, Wirtschaftsuniversität Wien, Clubraum, Gebäude LC, Welthandelsplatz 1, 1020 Wien

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Akademischen Sektion Wien des Österreichischen Alpenvereins mit dem WU-Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit.Am Podium diskutieren:

•Liliana Dagostin (Leiterin der Abteilung Raumplanung und Naturschutz, Österreichischer Alpenverein)

•Christian Baumgartner (GF response & ability, Lehrender für Nachhaltigen Tourismus an der FH Krems)

•Karin Stieldorf (Leiterin des Universitätslehrgangs Nachhaltiges Bauen an der Technischen Universität Wien)

•Michael Merstallinger (Hüttenwart, Bergführer und ehemaliger Hüttenwirt des Alpenvereins Wien)

Weitere Informationen finden Sie hier.

Begrenzte Teilnehmendenzahl – Anmeldungen bitte bis 1. Dezember 2017 unter https://nachhaltigkeitaufengstemraum.eventbrite.de

WU | Tiefenbohrungen „Die Care-Revolution in der Ökonomie“ am 30. November 2017

Die Care-Revolution in der Ökonomie

30. November 2017, 18:30 Uhr
Wirtschaftsuniversität Wien, Clubraum, Gebäude LC, Welthandelsplatz 1, 1020 Wien

Mit der Veranstaltungsreihe „Tiefenbohrungen: Wirtschaft anders denken“ werden ökonomische Positionen und Themen aufgegriffen, die im Mainstream wirtschaftswissenschaftlicher Debatten nicht angemessen berücksichtigt werden oder aktuelle Herausforderungen darstellen. Einerseits werden die sogenannten Klassiker der Ökonomik beleuchtet und auf aktuelle gesellschaftspolitische Fragestellungen hin untersucht. Andererseits sind die Tiefenbohrungen auch ein Ort, an dem jene Entwicklungen und Positionen behandelt werden, die sowohl für die Zukunft der ökonomischen Praxis als auch für die wirtschaftswissenschaftliche Theorie wichtige Herausforderungen und Weichenstellungen bedeuten können. Die nächste Tiefenbohrung am 30. November 2017 steht im Zeichen der feministischen Ökonomik.
Seit Beginn der 1990er Jahre ist die Feministische Ökonomik als eigenständiges Forschungsfeld innerhalb der Wirtschaftswissenschaften institutionalisiert. Die zehnte Tiefenbohrung soll dazu dienen, orientiert am Thema Care / Sorgearbeit die Aufgaben und Anliegen der Feministischen Ökonomie zu illustrieren, und die Organisiertheit des herrschenden ökonomischen Systems infrage zu stellen. Zentrale Thesen, ihr revolutionärer Charakter und ihr möglicher Beitrag zu einem guten Leben – auch aus feministisch-ethischer Perspektive – werden zur Diskussion gestellt.

PROGRAMM
Wer kochte, putzte und sorgte für Adam Smith? Ansprüche an eine feministische Ökonomie
Katharina Mader (Institut für Institutionelle und Heterodoxe Ökonomie, Wirtschaftsuniversität Wien)

Von der Autonomie des ‚homo oeconomicus‘ zur Freiheit in Bezogenheit. Perspektiven der Care-Ethik auf die Ökonomie
Michaela Moser (Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung, Fachhochschule St. Pölten)

Diskussion
Moderation: Margit Appel (ksoe – Katholische Sozialakademie Österreichs)

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wir bitten um Anmeldung.