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Archiv des Autors: Lisa Bohunovsky

Aus Anlass der Weltklimakonferenz Anfang Dezember in Paris wird ein Artikel von Helmut Haberl (Institut für Soziale Ökologie) im Journal „Current Opinion in Environmental Sustainability“ in einem Virtual Issue neu herausgegeben. Er beschäftigt sich darin mit den Potenzialen der Bioenergie bis 2050. Bei der Weltklimakonferenz COP 21 in Paris wird es darum gehen, rechtlich bindende globale Übereinkommen zu Klimazielen zu finden. Bioenergie ist dabei ein vielfach diskutierter Faktor, in den viele EntscheidungsträgerInnen große Hoffnungen legen. Dabei wird in den Diskussionen besonders auf Technologien wie BECCS (bioenergy with carbon capture and storage) gesetzt, die es erlauben, CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen („negative emissions“). BECCS beruht darauf, dass Pflanzen beim Wachstum CO2 aufnehmen, welches dann bei der Verbrennung der Biomasse aufgefangen und unterirdisch gespeichert – und so aus der Atmosphäre entfernt – wird. „Die Möglichkeiten der Erde sind begrenzt. Wir nutzen derzeit bereits drei Viertel des Planeten mehr oder weniger intensiv für…

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Der aktuelle Zyklus der Reihe „Mut zur Nachhaltigkeit“ steht unter dem Motto:  Wertewandel – Wertesuche. Welche Werte braucht es für die Transformation? Expertinnen und Experten berichten über die aktuellen Fragen unserer Zeit und diskutieren intensiv mit Personen aus der Praxis und dem Publikum über innovative Wege und Möglichkeiten einer nachhaltigen Transformation der Gesellschaft. Im Rahmen der zweiten Veranstaltung widmet sich Dr.in Margit Ammer, E.MA vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte folgendem Thema: Umwelt und Migration: Vor welchen Herausforderungen stehen wir? Umweltveränderungen können im Zusammenspiel mit anderen Faktoren Menschen zur Migration bewegen oder sogar zwingen. In diesem Zusammenhang treten viele Fragen auf:  Wann führen Umweltveränderungen zu Migration? Wie viele Menschen sind bereits davon betroffen? Welchen rechtlichen Status haben diese Menschen, vor allem jene, die ihren Herkunftsstaat verlassen haben? Welche Verpflichtungen haben Staaten diesen Menschen gegenüber? Diese Fragen wird Dr.in Margit Ammer im Rahmen ihres Vortrages diskutieren. Die Dialogpartnerin von Dr. Ammer wird  Mag.a Brigitte…

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Die Reihe „Mut zur Nachhaltigkeit“ startet im November mit einem neuen Zyklus unter dem Motto: Wertewandel – Wertesuche. Welche Werte braucht es für die Transformation? Expertinnen und Experten berichten über die aktuellen Fragen unserer Zeit und diskutieren intensiv mit Personen aus der Praxis und dem Publikum über innovative Wege und Möglichkeiten einer nachhaltigen Transformation der Gesellschaft. Im Rahmen der ersten Veranstaltung widmet sich der Medien- und Kommunikationswissenschaftler Univ. Prof. DDr. Matthias Karmasin folgendem Thema: „Wie nachhaltig wirken Medien?“ Univ. Prof. Karmasin wird in seinem Vortrag beschreiben, ob und wie  Medien unsere Wahrnehmung und unsere Werte beeinflussen und darstellen, wie sich die Mediennutzung bzw. der Medienkonsum aktuell verändert. Im Anschluss an die Darstellung  der „Mediatisierung“ der Gesellschaft wird er einige Implikationen für die Kommunikation von Nachhaltigkeit diskutieren. Die Dialogpartnerinnen von Prof. Karmasin werden Roswitha Reisinger (Geschäftsführende Gesellschafterin Lebensart Verlag) und Dr.in Ira Mollay die Initiatorin der Mutmacherei, sein. WANN: Donnerstag, 12. November 2015, 18:30-20:30 Uhr…

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PionierInnen Nachhaltiger Entwicklung an Hochschulen aufgepasst! Bereits zum fünften Mal findet 2016 der Sustainability Award, der österreichweite Wettbewerb für Universitäten, Fachhochschulen und pädagogische Hochschulen im Bereich Nachhaltigkeit, statt. Der Sustainability Award, der als gemeinsame Initiative des Ministeriums für ein lebenswertes Österreich und des Wissenschaftsministeriums ins Leben gerufen wurde, wird alle zwei Jahre in folgenden acht Handlungsfeldern vergeben: Handlungsfeld Lehre und Curricula Handlungsfeld Forschung Handlungsfeld Strukturelle Verankerung Handlungsfeld Studentische Initiativen Handlungsfeld Verwaltung und Management Handlungsfeld Kommunikation und Entscheidungsfindung Handlungsfeld Regionale Kooperation Handlungsfeld Internationale Kooperation Ein Projekt bzw. eine Initiative kann mehrere Handlungsfelder betreffen. Am Wettbewerb teilnehmen können alle öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen, private akkreditierte Universitäten und pädagogische Hochschulen Österreichs. Die Einreichung für den 5. Sustainability Award 2016 ist am Laufen, der Einreichschluss ist der 15. November 2015! Weitere Informationen hier!

Alpen-Adria-Universität | Forschung: 27.1.2015 Gutes tun, und die Konsumentinnen und Konsumenten davon wissen lassen: Das kann ein Erfolgsrezept für die Werbung sein, wie Forscherinnen und Forscher nun in einer internationalen Studie nachweisen konnten.  Zahlreiche Studien zeigten bereits auf, dass von den Konsumentinnen und Konsumenten weltweit vermehrt „Corporate Social Responsibility“ eingefordert wird. Kundinnen und Kunden sind sich der Macht ihrer Kaufkraft gewiss und unterstützen so Themen wie Umweltschutz oder Soziale Gerechtigkeit. Letzteres Anliegen lässt sich im Marketing mit der „humane-oriented CSR“ zusammenfassen. Gemeint ist damit beispielsweise die Unterstützung der von Armut oder Benachteiligung betroffenen Personen, Regionen oder Länder. Fairness, Altruismus, Großzügigkeit, Sorgsamkeit und Fürsorglichkeit sind Attribute, die damit einher gehen. Sandra Diehl (Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft, AAU), Ralf Terlutter (Lehrstuhl für Marketing und Internationales Management, AAU) und Barbara Mueller (School of Journalism & Media, San Diego State University) haben nun ein Modell entwickelt, das den Einfluss von humanorientierter CSR in der…

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