Konferenzprogramm: Session 1 (theoriebasiert)

11:00 – 12:30 Session 1

Wandel von Lernen und Lehren:

Transformatives Lernen als wesentlicher Baustein für eine nachhaltige Entwicklung

Transformatives Lernen soll zu einem Wandel von Weltbildern, Werte- und Geisteshaltungen auf individueller Ebene und – für eine nachhaltige Entwicklung ebenso notwendig – auf gesellschaftlicher Ebene führen. Transformatives Lernen braucht Lernumgebungen, die hierarchiefreies Lernen ermöglichen und Raum für Diskurs, Aktion und Reflexion schaffen. Als Auslöser für ein solch tiefgreifendes Lernen werden oft Erfahrungen beschrieben, die das eigene Weltbild ins Wanken bringen. Inwiefern ist es möglich und zulässig, solche Erfahrungen an Universitäten und Hochschulen herbeizuführen? Wer kann und soll erreicht werden? Welche Rahmenbedingungen und Lernräume braucht es, um transformatives Lernen an Universitäten zu ermöglichen und zu fördern? Welche Möglichkeiten lassen sich im Rahmen des aktuellen Universitätssystems finden und wo stoßen Bemühungen an ihre Grenzen?

Interaktiver Workshop in dem wir anhand von Leitfragen Beiträge der TeilnehmerInnen sammeln und in Kleingruppen weiterbearbeiten – mit dem Ziel, Narrative von erfolgreichem transformativen Lernen und Lehren an Universitäten und Hochschulen zu erarbeiten.

Input: Ruth Förster
saguf – Schweizerische Akademische Gesellschaft für Umweltforschung und Ökologie
Mitglied des Vorstandes
Leiterin Arbeitsgruppe Bildung für nachhaltige Entwicklung

Der einleitende Input wird den theoretischen Hintergrund von transformativem Lernen umreißen: Was wird darunter verstanden? Was sind Kritikpunkte? Wie hängen transformatives Lernen und Nachhaltigkeit zusammen?

Parallel dazu: Impulse der SDGs für den Wandel in der Forschung an Hochschulen